die letzten Tage im Centre waren noch richtig schoen. Montags gabs eine richtige Abschiedsfeier. Farewell celebration. Es gab ein kleines Programm von den Kindern und den Trainees. Auch der Chor und die floetenkids zeigten was sie bei mir gelernt haben (ich sollte wirklich vom lehrerberuf absehen). Am Ende wurde dann noch eine Lobesrede auf mich vorgelesen und esgab Bescherung. Fuer mich und von mir fuer alle anderen. Auch ich sprach noch eine kleine Rede.
Dienstag Morgen hatte ich dann noch ein Foto shooting mit den kids und in der Mittagspause musste ich mich dann wirklich verabschieden. Es war natuerlich sehr traurig, vorallem von den gany kleinen, die ja sozusagen meine kiddis waren. Aber da ich ja nicht zu ueberemotionalen Abschieden neige ging das ganze auch ohne Traenen vonstatten.
Ja und mittags gings dann los zum Zug. Am Bahnhof musste ich dann auch von Kasthuri, Chellakani akka und Jeba Abschied nehmen. Im Zug selbst traf ich dann aber eine andere Freiwillige und so machten wir uns zu zweit auf den Weg nach Bangalore wo wir nach 12 Stunden Fahrt auch eintrafen. Die letzte Nacht verbrachten wir im CCCYC, wo wir auch Anfang des Jahres verbrachten. Bangalore, eine der westlichsten Staedte Indien half mir mich schon ein bischen von Indien zu loesen. Wir tranken guten kaffe, gingen zum abschluss noch etwas trinken und ich konnte noch das Mother House der CSI Sisters besuchen.
aber am naechsten tag war es dann entgueltig so weit der flieger flog und wir waren auf dem weg nach Dubai. Dort hatten wir 11 Stunden aufenthalt. Diese nutzten wir fuer eine Stadtrundfahrt, viel leckerers Essen zu Essen und ein bischen Schlaf. Morgens gings dann weiter nach Frankfurt wo wir am 3.9. um 13 Uhr landeten. Eine stunde später lagen wir dann schon unseren Eltern in den Armen.
Es war soooo schoen meine Mama und meinen Papa wieder zu haben!!
Ja und daheim dann erstmal schwester und opa Begruessen, mitbringsel verteilen und die deutsche luft einatmen. Nur eine stunde nach meiner ankunft trafen schon ein paar jugendkreisler ein und schwups war schon wieder eine kleine Garagenparty, wie auch vor meiner ausreise. Diesmal war ich nur leider seeeehr uebernaechtigt und muede. Aber es war einfach nur schoen wieder mitten unter meinen Freunden zu sein und alle in die Arme nehmen zu koennen.
Es ist wirklich schoen wieder daheim zu sein, auch wenn ich noch ein bischen probleme mit dem Klima (ich frieeeere) und dem Essen (sitz andauernd auf dem klo) habe. Ansonsten ist hier aber echt irgendwie alles beim alten geblieben im grossen und ganzen. Ich bin noch die gleiche und auch alle anderen. Aber ein Jahr ist vergangen, ein Jahr voller neuer Eindruecke und Erfahrungen. ic hoffe, dass mir manches auch im alltag erhalten bleibt,d ass mein Blick geschaerft und mein Horizont erweitert ist. Das wird aber bestimmt erst so nach und nach herauskommen.
Uns jaaa, ich bin immer noch sehr muede und schreibe gerade irgendwie nicht sehr logisc =)
Sonntag, 5. September 2010
Freitag, 27. August 2010
Jeba’s Verlobung
So kurz vor dem Ende wurde ich noch auf die Verlobung von einer meiner lieblings Mitarbeiterinnen eingeladen. Jeba wohnt mit dem Bus etwa 3 Stunden von hier entfernt in einem kleinen Dorf. Von der Bushaltestelle war es noch nicht mal zu sehen und ich fragte den Conductor zur Sicherheit nocheinmal, ob ich hier auch richtig sei und in welche Richtung ich laufen muesse und watschelte drauf los. Es war dann auch nur 1 kilometer, auf dem ich aber schon von vorbeilaufenden Indern ganz interessiert begutachtet wurde. Eine
”Velakari” (Tamil fuer Weisse) in ihrem Dorf. Eine Sensation!! Am Ortseingang wurde ich gleich vom ersten Mann gefragt, wo ich hinwolle. “Engagement” wurde nicht verstanden aber “Jeba” fuehrte zur erhoften erleuchtung und er brachte mich durchs halbe Dorf (nicht sehr gross) zu Jeba. Von ihr wurde ich auch gleich lauthals begruesst (sie ist seeehr extrovertiert =). Ihr Familie hat im Dorf verteilt drei (sehr kleine) Haeusser. Ein neues, in bzw. vor dem auch die Verlobung statt fand, ein kleines steinhaus und ein Palmblaetter Haus, das zur Kueche dient. Jeba, ihre Schwester und ihre Mutter schlafen in dem einen, die drei Brueder und der Vater im neuen. Es hiess, das ganze fienge um 11 Uhr an. Als ich um 10.30 dort ankam war Jeba aber noch nicht mal geduscht und trug immer noch einen Nighty (eine Art Hauskleid der Inderinnen, sehr bequem ;-). Ich wurde in das kleine haus verfrachtet und der Fernseher wurde zu meiner Unterhaltung eingeschalten (egal, wie arm eine Familie ist, einen Fernseher gibt es). Zum Glueck hatte ich ein dickes Buch dabei und konnte so die 2 Stunden warten einigermassen und mit nur ein bischen Rueckenweh ertragen (2 stunden auf dem boden sitzen strengt an). Zwischendrinn kamen immer wieder verschiedene Dorfbewohne und Pfarrer um mich zu sehen, bzw. Anzustarren und mich in halb englisch halb Tamil ein bischen auszufragen oder Jeba ueber mich auszufragen und mich dabei fasziniert anzuschauen. Da ich mir aber vorgenommen hatte, mich dismal nicht davon nerven zu lassen, blieb ich sehr gelassen, las gemuetlich in meinem Buch und laechelte hin und wieder eine Inderin oder ein Kind an, was jedesmal Begeisterungsstuerme zur Folge hatte. Um 1 Uhr kam dann endlich die Nachricht, dass die Husband Family kurz vor dem Eintreffen war. Jeba hatte inzwischen auch einen Saree an und wir machten uns auf den Weg zum neuen Haus. Zuerst musste ich aber noch die Kirche von innen sehn. Diese ist, wie sol lich sagen, sehr indisch =). Knall Rosa gestrichen mit Glitzerschmuck und einem kitschicken, glaenzenden Plastik Kronlaeuchter. Um halb zwei ging dann auch endlich die Verlobung los. Das ganze fand vor dem Haus(bestehend aus zwei zimmern) statt. Die Frau und die Mann familie sassen sich gegenueber, in der Mitte die Oberhaeupter(glaube ich) und zwei Pfarrer. Jeba blieb im Haus und war ganz hibbelig. Die meiste Zeit war ich bei ihr oder beobachtete alles aus der Tuer raus. Zuerst wurde einmal eine ganze weile Diskutiert. Es ging hoch her. Mit meinem Bruchstueckhaften Tamil dachte ich erst es ginge um die Frage, warum die Kirche geld einsammelt. Aber irgendwann verstand auch ich, dass es um die ganzen Details der Hochzeit ging. Termin, wer was zahlt und wahrscheinlich auch Brautpreis. Als das fertig war und sich die erhitzten Gemueter wieder beruhigt hatten konnte die eigentliche Verlobungszeremonie beginnen. Es wurde gebeten und gesungen. Die Mann Familie brachte die Obligatorischen Geschenke auf verschiedenen Platten. Reis, Aepfel, Kokosnuesse, Zucker und Bananen, einen Verlobungssaree und Blumen fuer die Haare (Bei der Hochzeit gibts das gleiche nur einen Hochzeitssaree). Nach noch ein paar Ritualen durfte ich helfen, die Geschenke ins Haus zu tragen und Jeba tauschte ihren Saree mit dem Verlobungssaree. Das dauert dann immer etwas, es muss ja perfekt sitzen. Waehrenddessen half ich Schokolaedle unter den Gaesten zu verteilen (auch ein festes Ritual) und schlussendlich wurden auch mir Blumen ins Haar gesteckt, obwohl ich es bis dahin geschafft hatte mich erfolgreich dagegen zu wehren (ich mag den Geruch nicht und bin dagegen allergisch). Was sein muss, muss eben sein =)
Ja und dann war es so weit. Unter Applaus trat die Braut nach draussen und setzte sich ihrem Ehemann in Spe, namens Sudaher, gegenueber. Das war das erste mal, dass ich Jeba mit gesenktem Kopf und schuechtern gesehen habe. ABer ich glaube, dass auch das so vorgegeben ist und sie sich wahrscheinlich da noch nicht richtig angucken duerfen (ich musste bevor ich ins Dorf kam versprechen, niemandem zu erzaehlen,d ass Sudaher letzte woche hier ins Centre kam, um Jeba zu besuchen und sie jeden Abend telefonieren). Ja, dann gabs noch n Segen und das wars. Solche Veranstaltungen enden dann immer mit einem Essen fuer alle und Schluss ist. Das Essen war lecker aber etwas kompliziert. Als ich shcon die haelfte fertig hatte, fluesterte mir Jeba ins oh rich solle langsam tun, weil fuer mich noch extra Ei und Kartoffeln gemacht wuerden. Aber es half nichts, egal wie langsam ich ass, trotzdem war mein Bananenblatt nach einer Weile leer. Auf die hundert nachfragen, ob ich noch Reis wolle liess ich mir nochmal etwas auftun und dann kam auch endlich das Ei. Als ich das fertig hatte und auch wirklich, wirklich satt war, mein Bananenblatt bereits zusammengerollt und ich aufstehen wollte kam Jeba mit den Kartoffeln. Ja, und was tut man angesichts grosser besturzung und bitten undbetteln? Mir wurde also ein neues Bananenblatt vorgelegt und nochmal Reis (aber “conjum, conjum” Wenig,wenig) aufgetan. Mit Muehe schaffte ich auch das noch, zwang aber auch Jeba und ihren Sudaher etwas von den Kartoffeln zu nehmen, die inzwischen auch neben mir assen (uebrigens alles auf dem Boden).
Zurueck fuhr ich mit Sudahers familie, bis in die naechste statt, wo ich noch zwei sachen einkaufen wollte und von da mit dem Bus wieder zurueck.
Ich bin echt froh, dorthin gegangen zu sein. Es war schoen, einer Freundin bei ihrer Verlobung beizustehen und auch eingebunden zu werden (nicht blos attraktion zu sein, das aber schon auch). Ich fand es auch schoen zu sehen, dass Sudaher und Jeba schon ein klein bischen vertraut mit einander sind, was aus kleinen Gesten deutlich wurde. Ich hoffe wirklich, dass die zwei zusammen Glueck und vielleicht auch Liebe finden, das ist ja in indischen, arrangierten Ehen nicht unbedingt selbstverstaendlich.
”Velakari” (Tamil fuer Weisse) in ihrem Dorf. Eine Sensation!! Am Ortseingang wurde ich gleich vom ersten Mann gefragt, wo ich hinwolle. “Engagement” wurde nicht verstanden aber “Jeba” fuehrte zur erhoften erleuchtung und er brachte mich durchs halbe Dorf (nicht sehr gross) zu Jeba. Von ihr wurde ich auch gleich lauthals begruesst (sie ist seeehr extrovertiert =). Ihr Familie hat im Dorf verteilt drei (sehr kleine) Haeusser. Ein neues, in bzw. vor dem auch die Verlobung statt fand, ein kleines steinhaus und ein Palmblaetter Haus, das zur Kueche dient. Jeba, ihre Schwester und ihre Mutter schlafen in dem einen, die drei Brueder und der Vater im neuen. Es hiess, das ganze fienge um 11 Uhr an. Als ich um 10.30 dort ankam war Jeba aber noch nicht mal geduscht und trug immer noch einen Nighty (eine Art Hauskleid der Inderinnen, sehr bequem ;-). Ich wurde in das kleine haus verfrachtet und der Fernseher wurde zu meiner Unterhaltung eingeschalten (egal, wie arm eine Familie ist, einen Fernseher gibt es). Zum Glueck hatte ich ein dickes Buch dabei und konnte so die 2 Stunden warten einigermassen und mit nur ein bischen Rueckenweh ertragen (2 stunden auf dem boden sitzen strengt an). Zwischendrinn kamen immer wieder verschiedene Dorfbewohne und Pfarrer um mich zu sehen, bzw. Anzustarren und mich in halb englisch halb Tamil ein bischen auszufragen oder Jeba ueber mich auszufragen und mich dabei fasziniert anzuschauen. Da ich mir aber vorgenommen hatte, mich dismal nicht davon nerven zu lassen, blieb ich sehr gelassen, las gemuetlich in meinem Buch und laechelte hin und wieder eine Inderin oder ein Kind an, was jedesmal Begeisterungsstuerme zur Folge hatte. Um 1 Uhr kam dann endlich die Nachricht, dass die Husband Family kurz vor dem Eintreffen war. Jeba hatte inzwischen auch einen Saree an und wir machten uns auf den Weg zum neuen Haus. Zuerst musste ich aber noch die Kirche von innen sehn. Diese ist, wie sol lich sagen, sehr indisch =). Knall Rosa gestrichen mit Glitzerschmuck und einem kitschicken, glaenzenden Plastik Kronlaeuchter. Um halb zwei ging dann auch endlich die Verlobung los. Das ganze fand vor dem Haus(bestehend aus zwei zimmern) statt. Die Frau und die Mann familie sassen sich gegenueber, in der Mitte die Oberhaeupter(glaube ich) und zwei Pfarrer. Jeba blieb im Haus und war ganz hibbelig. Die meiste Zeit war ich bei ihr oder beobachtete alles aus der Tuer raus. Zuerst wurde einmal eine ganze weile Diskutiert. Es ging hoch her. Mit meinem Bruchstueckhaften Tamil dachte ich erst es ginge um die Frage, warum die Kirche geld einsammelt. Aber irgendwann verstand auch ich, dass es um die ganzen Details der Hochzeit ging. Termin, wer was zahlt und wahrscheinlich auch Brautpreis. Als das fertig war und sich die erhitzten Gemueter wieder beruhigt hatten konnte die eigentliche Verlobungszeremonie beginnen. Es wurde gebeten und gesungen. Die Mann Familie brachte die Obligatorischen Geschenke auf verschiedenen Platten. Reis, Aepfel, Kokosnuesse, Zucker und Bananen, einen Verlobungssaree und Blumen fuer die Haare (Bei der Hochzeit gibts das gleiche nur einen Hochzeitssaree). Nach noch ein paar Ritualen durfte ich helfen, die Geschenke ins Haus zu tragen und Jeba tauschte ihren Saree mit dem Verlobungssaree. Das dauert dann immer etwas, es muss ja perfekt sitzen. Waehrenddessen half ich Schokolaedle unter den Gaesten zu verteilen (auch ein festes Ritual) und schlussendlich wurden auch mir Blumen ins Haar gesteckt, obwohl ich es bis dahin geschafft hatte mich erfolgreich dagegen zu wehren (ich mag den Geruch nicht und bin dagegen allergisch). Was sein muss, muss eben sein =)
Ja und dann war es so weit. Unter Applaus trat die Braut nach draussen und setzte sich ihrem Ehemann in Spe, namens Sudaher, gegenueber. Das war das erste mal, dass ich Jeba mit gesenktem Kopf und schuechtern gesehen habe. ABer ich glaube, dass auch das so vorgegeben ist und sie sich wahrscheinlich da noch nicht richtig angucken duerfen (ich musste bevor ich ins Dorf kam versprechen, niemandem zu erzaehlen,d ass Sudaher letzte woche hier ins Centre kam, um Jeba zu besuchen und sie jeden Abend telefonieren). Ja, dann gabs noch n Segen und das wars. Solche Veranstaltungen enden dann immer mit einem Essen fuer alle und Schluss ist. Das Essen war lecker aber etwas kompliziert. Als ich shcon die haelfte fertig hatte, fluesterte mir Jeba ins oh rich solle langsam tun, weil fuer mich noch extra Ei und Kartoffeln gemacht wuerden. Aber es half nichts, egal wie langsam ich ass, trotzdem war mein Bananenblatt nach einer Weile leer. Auf die hundert nachfragen, ob ich noch Reis wolle liess ich mir nochmal etwas auftun und dann kam auch endlich das Ei. Als ich das fertig hatte und auch wirklich, wirklich satt war, mein Bananenblatt bereits zusammengerollt und ich aufstehen wollte kam Jeba mit den Kartoffeln. Ja, und was tut man angesichts grosser besturzung und bitten undbetteln? Mir wurde also ein neues Bananenblatt vorgelegt und nochmal Reis (aber “conjum, conjum” Wenig,wenig) aufgetan. Mit Muehe schaffte ich auch das noch, zwang aber auch Jeba und ihren Sudaher etwas von den Kartoffeln zu nehmen, die inzwischen auch neben mir assen (uebrigens alles auf dem Boden).
Zurueck fuhr ich mit Sudahers familie, bis in die naechste statt, wo ich noch zwei sachen einkaufen wollte und von da mit dem Bus wieder zurueck.
Ich bin echt froh, dorthin gegangen zu sein. Es war schoen, einer Freundin bei ihrer Verlobung beizustehen und auch eingebunden zu werden (nicht blos attraktion zu sein, das aber schon auch). Ich fand es auch schoen zu sehen, dass Sudaher und Jeba schon ein klein bischen vertraut mit einander sind, was aus kleinen Gesten deutlich wurde. Ich hoffe wirklich, dass die zwei zusammen Glueck und vielleicht auch Liebe finden, das ist ja in indischen, arrangierten Ehen nicht unbedingt selbstverstaendlich.
Samstag, 7. August 2010
Mein Versprechen, wieder oeffters zu schreiben, hat ja nicht wirklich gefruchtet. Deswegen hat mich heute auch das schlechte Gewissen gepackt.
Ja, zur zeit ist hier im Centre gaaanz viel los. Aber auch in Deutschland sind ja jetzt Ferien und ihr seid bestimmt alle beschaeftigt.
In 4 Wochen bin ich daheim!!! Schon krass. Der Countdown hat begonnen. Heute ist z.B. der letzte 7te eines monats, den ich indien verbringe. Morgen der letzte 8te usw. =)
Und ich freu mich inzwischen auch wirklich auf daheim!!
Aber ihr wollt ja wissen, was hier gerade so los ist.
Letzte Woche war ich fuer zwei Tage bei den Bible teachern eingeladen. Das ist ein ehepaar die immer einmal im monat eine woche den trainees special stunden geben. Ich mag die voll und es waren zwei schone, wenn auch anstrengende tage bei denen daheim. Donnerstag bin ich mit auf den Gemeindeausflug zu den Wasserfaellen, die ich im November schon einmal besucht hatte. Natuerlich stand ich im Mittelpunkt der allgemeinen aufmerksamkeit. Was durch meine Muedigkeit (es ging um 3 uhr morgens los) nicht unbedingt ertraeglicher wurde. Es ist einfach anstrengend von allen angetarrt zu werden und EGAL was man macht immer ein kommentar dazu zu hoeren (auf tamil, aber so viel versteh ich inzwischen). Trotzdem war der tag wirklich schoen. Ich konnte meinen vitaminbedarf mal wieder mit ganz viel leckerem obst, vorallem Jackfruit stuecken, auffuellen und bin auch in einem Fall baden gegangen. Das heisst, ich habe mich irgendwo zwischen die hundert inderinen gequetscht um auch ein bischen wasser abzubekommen. Frauen und maenner “baden” natuerlich durch ein gelaender getrennt. Unnoetig zu saegn,d ass die maenner immer die seite mit mehr wasser haben…
Ja, die emanzipation ist hier hald erst noch am wachsen. Aber sie waechst wirklich und das ist die haubtsache!!
Letzten Samstag hab ich mit den kindern eine kleine olympiade veranstaltet. Es hat zwar nicht wie geplant geklapt, aber alle hatten ihren spass. Und am ende freuten sich alle ueber die schoko-taler-medaillen =)
Ja und ansonsten wird hier ununterbrochen fuer das Golden Jubilee vorbereitet. Von naechstem Freitag bis Sonntag wird naemlich der 50ste geburtstag des centres gefeiert und hochhergehen. Die groesste aufgabe vor der kasthuri und ich noch stehen, ist die Ausstellung vorzubereiten. Wir haben schon einen teil, aber es kommt immer irgendwas dazwischen und kasthuri hat keine zeit. Ich hoffe echt, das klapt noch!! Aber da ich inzwischen schon die indische gelassenheit zumindest teilweise uebernommen habe seh ich das wirklich entspannt. Eins nach dem andern, Irgendwie wirds schon gehen!
Die letzten tage war ich auch mehrmals mit in der druckerei. Die ham so eine halb mechanische maschine. Echt interessant. Bis vor 10 jahren ham se da noch mit so ner Gutenberg presse gepresst, wo man die buchstaben einzeln einsetzt. Steht da auch alles noch rum.
So, das war mein kurzes abdate. Vielleicht schaffe ich es ja , bevor ich dann fliege nochmal was zu schreiben. Kurz vor ende gibts dann aber auch noch meinen letzten rundbrief.
Ja, zur zeit ist hier im Centre gaaanz viel los. Aber auch in Deutschland sind ja jetzt Ferien und ihr seid bestimmt alle beschaeftigt.
In 4 Wochen bin ich daheim!!! Schon krass. Der Countdown hat begonnen. Heute ist z.B. der letzte 7te eines monats, den ich indien verbringe. Morgen der letzte 8te usw. =)
Und ich freu mich inzwischen auch wirklich auf daheim!!
Aber ihr wollt ja wissen, was hier gerade so los ist.
Letzte Woche war ich fuer zwei Tage bei den Bible teachern eingeladen. Das ist ein ehepaar die immer einmal im monat eine woche den trainees special stunden geben. Ich mag die voll und es waren zwei schone, wenn auch anstrengende tage bei denen daheim. Donnerstag bin ich mit auf den Gemeindeausflug zu den Wasserfaellen, die ich im November schon einmal besucht hatte. Natuerlich stand ich im Mittelpunkt der allgemeinen aufmerksamkeit. Was durch meine Muedigkeit (es ging um 3 uhr morgens los) nicht unbedingt ertraeglicher wurde. Es ist einfach anstrengend von allen angetarrt zu werden und EGAL was man macht immer ein kommentar dazu zu hoeren (auf tamil, aber so viel versteh ich inzwischen). Trotzdem war der tag wirklich schoen. Ich konnte meinen vitaminbedarf mal wieder mit ganz viel leckerem obst, vorallem Jackfruit stuecken, auffuellen und bin auch in einem Fall baden gegangen. Das heisst, ich habe mich irgendwo zwischen die hundert inderinen gequetscht um auch ein bischen wasser abzubekommen. Frauen und maenner “baden” natuerlich durch ein gelaender getrennt. Unnoetig zu saegn,d ass die maenner immer die seite mit mehr wasser haben…
Ja, die emanzipation ist hier hald erst noch am wachsen. Aber sie waechst wirklich und das ist die haubtsache!!
Letzten Samstag hab ich mit den kindern eine kleine olympiade veranstaltet. Es hat zwar nicht wie geplant geklapt, aber alle hatten ihren spass. Und am ende freuten sich alle ueber die schoko-taler-medaillen =)
Ja und ansonsten wird hier ununterbrochen fuer das Golden Jubilee vorbereitet. Von naechstem Freitag bis Sonntag wird naemlich der 50ste geburtstag des centres gefeiert und hochhergehen. Die groesste aufgabe vor der kasthuri und ich noch stehen, ist die Ausstellung vorzubereiten. Wir haben schon einen teil, aber es kommt immer irgendwas dazwischen und kasthuri hat keine zeit. Ich hoffe echt, das klapt noch!! Aber da ich inzwischen schon die indische gelassenheit zumindest teilweise uebernommen habe seh ich das wirklich entspannt. Eins nach dem andern, Irgendwie wirds schon gehen!
Die letzten tage war ich auch mehrmals mit in der druckerei. Die ham so eine halb mechanische maschine. Echt interessant. Bis vor 10 jahren ham se da noch mit so ner Gutenberg presse gepresst, wo man die buchstaben einzeln einsetzt. Steht da auch alles noch rum.
So, das war mein kurzes abdate. Vielleicht schaffe ich es ja , bevor ich dann fliege nochmal was zu schreiben. Kurz vor ende gibts dann aber auch noch meinen letzten rundbrief.
Donnerstag, 15. Juli 2010
Angriff der Killer Kaka, Pondicherry und Geburtstag
Sodele, nach dem ich jetzt schon seit einem Monat und zwei Tagen nichts mehr gebloggt habe wirds wirklich mal wieder Zeit. Es ist auch eigentlich eine ganze Menge passiert, aber wenn ich erst n Rundbrief verschickt habe habe ich immer nicht auch noch Lust was hierhin zu schreiben. Das versuch ich aber jetzt nachzuholen.
Joaaa, wo anfangen?
Vielleicht mit ein bisschen Alltag. Gestern bin ich naemlich von zwei Kraehen angegriffen wurden, als ich beim Telefonieren vom Dach aus ein paar Fruechte eines Baumes pflueckte. Da kam einfach aus dem nichts eine Kraehe mit Kurs auf meinem Kopf. Hab erst gar nicht gerafft, was da so schwarzes und weiches an mir apprallt und gedacht die kraehe (Kaka) sei besoffen. Als sich das ganze aber wiederholte kapierte auch die langsame Andrea endlich, dass in dem Baum ein Kaka Nest war, das aktiv verteidigt wurde.
- Letzte Woche war ich mal wieder in urlaub. Also fuer 6 Tage. In Pondicherry. Das ist ein seeehr kleiner Bundesstaat an der Ostkueste. Dort waren frueher die Franzosen und das merkt man schon, wenn auch nicht so arg wie erwartet. Caro und ich genossen viele leckere Freuhstuecke mit Crousin und Baguette, richtigem Kaffe und westlichem Flair (also naja, Indisch westlichem flair). Tat wirklich mal wieder gut. Abends warn wir einmal bei einem richtigen Italiener gaaanz leckere Pasta essen. Zwischendrinn gings an den Strand, oder Shoppen oder nach Auroville, einem allternativen Dorf (seeehr beeindruckend und Gedankenanregend). Und ja, puenktlich zu den Halbfinalen der Fussball WM wechselten wir auch unser Hotelzimmer mit einem mit Fernseher. Das wollten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen (und hatte auch bei der Terminauswahl eine grosse Rolle gespielt). Ich hatte mich wirklich auf ein Finale mit Deutscher Beteiligung gefreut. Aufgrund der Zeitverschiebung waere das naemlich genau auf meinen geburtstag gefallen (0.00 in der Nacht). Tja, war ja leider nichts. Die letzte NAcht waren wir bei Kasthuris schwester eingeladen. Es war echt total schoen und interessant so einen einblick in ein indisches familienleben bekommen zu koennen.
- Jaaa, und da kommen wir auch schon zum naechsten Ereignis. Mein Geburtstag einmal Indisch. Jaaaaa, auch hier wird man aelter ;-)
Caro war noch extra ein paar Tage mit im Center geblieben, damit ich nicht so alleine feiern muss. War echt schoen. Wir sind natuerlich bis 12 Uhr aufgeblieben. Morgens wurde ich dann um 6 Uhr von den Mitarbeitern mit dem verlaengerten Lied “Happy birthday to you” geweckt. Das hat hier drei stroffen (happy long life to you und may god bless you dear, kommen noch dazu). Dazu gabs eine richig praechtige geburtstagstorte mit ganz viel suesser crème und rosen und meinem namen drauf etc. Echt voll lieb. Um 7 uhr wurde ich nochmal geweckt, dismal von allen kindern und trainees. Es gab gaaanz viele geburtstagskarten und noch mal das Lied.
Zum fruehstueck gabs poori, mein lieblingsfruehstueck und danach durfte ich die torte anschneiden und wurde, ganz indisch, von Caro und Kasthuri “gefuettert”. Juliett hats (absichtlich) verafft und mir das ganze stueck im gesicht verschmiert. Ich wollte schon immer einmal eine tortenschlacht =)
Den Vormittag verbrachte ich auf der Farm bei den Elders. Uuuund ich durfte Auto fahren. Eine Runde auf der Farm. Leider hat der platz und die strecke nicht zum schalten gelangt, aber ich meine als neuer fahrer geeignet zu sein =)
Mittags hat ich dann kurz einen kleinen Anflug von Heimweh. Aber als dann ein paar Anrufe auf Deutschland und eines anderen Freiwilligen kamen war ich wieder geheilt =)
Ja, der tag war echt schoen. Dank meiner indischen “Centre Family”, der lieben Caro und euch allen, die an mich gedacht, mir ein paeckchen, einen brief, E mail oder nachricht geschickt haben oder mich anriefen. Daaanke =D
Sooo, das wars jetzt glaub ich erst mal wieder. Es gaeb noch einiges zu erzaehlen, aber ihr duerft ja auch die lust am lesen nicht verlieren. Ich versuche aber in den letzten wochen noch oefters was reinzustellen, versprochen.
Joaaa, wo anfangen?
Vielleicht mit ein bisschen Alltag. Gestern bin ich naemlich von zwei Kraehen angegriffen wurden, als ich beim Telefonieren vom Dach aus ein paar Fruechte eines Baumes pflueckte. Da kam einfach aus dem nichts eine Kraehe mit Kurs auf meinem Kopf. Hab erst gar nicht gerafft, was da so schwarzes und weiches an mir apprallt und gedacht die kraehe (Kaka) sei besoffen. Als sich das ganze aber wiederholte kapierte auch die langsame Andrea endlich, dass in dem Baum ein Kaka Nest war, das aktiv verteidigt wurde.
- Letzte Woche war ich mal wieder in urlaub. Also fuer 6 Tage. In Pondicherry. Das ist ein seeehr kleiner Bundesstaat an der Ostkueste. Dort waren frueher die Franzosen und das merkt man schon, wenn auch nicht so arg wie erwartet. Caro und ich genossen viele leckere Freuhstuecke mit Crousin und Baguette, richtigem Kaffe und westlichem Flair (also naja, Indisch westlichem flair). Tat wirklich mal wieder gut. Abends warn wir einmal bei einem richtigen Italiener gaaanz leckere Pasta essen. Zwischendrinn gings an den Strand, oder Shoppen oder nach Auroville, einem allternativen Dorf (seeehr beeindruckend und Gedankenanregend). Und ja, puenktlich zu den Halbfinalen der Fussball WM wechselten wir auch unser Hotelzimmer mit einem mit Fernseher. Das wollten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen (und hatte auch bei der Terminauswahl eine grosse Rolle gespielt). Ich hatte mich wirklich auf ein Finale mit Deutscher Beteiligung gefreut. Aufgrund der Zeitverschiebung waere das naemlich genau auf meinen geburtstag gefallen (0.00 in der Nacht). Tja, war ja leider nichts. Die letzte NAcht waren wir bei Kasthuris schwester eingeladen. Es war echt total schoen und interessant so einen einblick in ein indisches familienleben bekommen zu koennen.
- Jaaa, und da kommen wir auch schon zum naechsten Ereignis. Mein Geburtstag einmal Indisch. Jaaaaa, auch hier wird man aelter ;-)
Caro war noch extra ein paar Tage mit im Center geblieben, damit ich nicht so alleine feiern muss. War echt schoen. Wir sind natuerlich bis 12 Uhr aufgeblieben. Morgens wurde ich dann um 6 Uhr von den Mitarbeitern mit dem verlaengerten Lied “Happy birthday to you” geweckt. Das hat hier drei stroffen (happy long life to you und may god bless you dear, kommen noch dazu). Dazu gabs eine richig praechtige geburtstagstorte mit ganz viel suesser crème und rosen und meinem namen drauf etc. Echt voll lieb. Um 7 uhr wurde ich nochmal geweckt, dismal von allen kindern und trainees. Es gab gaaanz viele geburtstagskarten und noch mal das Lied.
Zum fruehstueck gabs poori, mein lieblingsfruehstueck und danach durfte ich die torte anschneiden und wurde, ganz indisch, von Caro und Kasthuri “gefuettert”. Juliett hats (absichtlich) verafft und mir das ganze stueck im gesicht verschmiert. Ich wollte schon immer einmal eine tortenschlacht =)
Den Vormittag verbrachte ich auf der Farm bei den Elders. Uuuund ich durfte Auto fahren. Eine Runde auf der Farm. Leider hat der platz und die strecke nicht zum schalten gelangt, aber ich meine als neuer fahrer geeignet zu sein =)
Mittags hat ich dann kurz einen kleinen Anflug von Heimweh. Aber als dann ein paar Anrufe auf Deutschland und eines anderen Freiwilligen kamen war ich wieder geheilt =)
Ja, der tag war echt schoen. Dank meiner indischen “Centre Family”, der lieben Caro und euch allen, die an mich gedacht, mir ein paeckchen, einen brief, E mail oder nachricht geschickt haben oder mich anriefen. Daaanke =D
Sooo, das wars jetzt glaub ich erst mal wieder. Es gaeb noch einiges zu erzaehlen, aber ihr duerft ja auch die lust am lesen nicht verlieren. Ich versuche aber in den letzten wochen noch oefters was reinzustellen, versprochen.
Sonntag, 13. Juni 2010
Es tut mir leid, keine Bilder...es geht nicht, auch nicht hier im Superduper Internetcaffe, wo sogar die Tastatur toll ist =(
voll schade, muesst dann hald alle zu meim Bilder und Erzaehl abend kommen ;-)
Der Urlaub war zusammengefasst eine richtig geniale Zeit. Klar, vielleicht waere es gut gewesen, wenn wir zwei oder auch drei Stationen weg gelassen haetten um anderes intensiver anzuschauen. Andererseits war es auch gut, so vieles verschiedenes zu sehen. So viele Orte mit ihrem eigenen Flair und den vielen verschiedenen Mentalitaeten und Menschen denen man bei so einer Reise begegnet.
Besonders waren fuer mich Begegnungen mit drei Familien. EIne auf dem Weg nach Chennai, die warn wir ja dann auch besuchen (siehe "erste station"), mit der zweiten unterhielten Felix und ich uns ueber die ganze strecke des Bluemountain trail. Die warn nochmal moderner. Es arbeiten Frau und Mann. Und die frau hat sich sogar richtig aktiv am gespraech beteiligt. ich konnte sie ueber schwangerschaftsurlaub etc. fragen, war voll interessant, sowas bekommt man normal ja nicht raus. Die dritte familie haben wir schon am ende unseres Weihnachtsurlaub kennengelernt. Damals wurden wir zu ihnen eingeladen, fals wir mal nach Mumbai kommen. Und siehe da, ein paar anrufe genuegen und wir wurden einen nachmittag eingeladen. Rony schafft bei Airindia als FLugbegleiter, seine Frau als Pilotin (die erste Pilotin bei airindia), die war leider nicht da. Die beiden kinder sprechen auch fliessend englisch, die ganze familie unterhaelt sich nur auf englisch.... Warn aber glaub nicht ganz so gluecklich in einem super apartment im besten viertel mumbais zu wohnen (wir fuhren nur ein paar minuten, mit dem familieneigenen auto, zum haus von Sharu khan!!), tennis zu spielen und regelmaessig schwimmen zu gehen...dafuer aber kaum kinder zu haben zum spielen.
Sehr schoen fand ich die erfahrung am Ende wieder "Heim" zu kommen. Meine Maegnprobleme warn wie weggefehgt =) und ich haette nie gedacht, dass ich das doch etwas eintoenige centre essen sooo vermissen wuerde ;-)
Aber schon vorher, als wir nach ooty kamen, also wieder in Tamil Nadu waren hab ich mich gleich viel wohler gefuehlt. Bekannte schreiftzeichen und auch an die Mentalitaet der Menschen war bin ich inzwischen gewoehnt. Man muss bedenken dass Indien einen ganzen schonen teil der Groesse von Europa abdeckt, von einem bundesstaat in den anderen zu reisen ist wie in Europa in einen anderen staat zu kommen. VOn Deutschland nach Tschechien, nach Lettland, nach Daenemark, England, Belgien und zurueck ;-)
Ich bin dankbar fuer diesen Urlaub, dass ich die chance hatte so vieles mehr zu sehen, als Nagalapuram und ein was ich hald bis jetzt kennengelernt habe. Und trotzdem habe ich nur einen miniteil von Indien gesehen! Das land ist echt unendlich vielseitig und interessant. Ich weiss shcon jetzt, dass ich wiederkommen werde!!
voll schade, muesst dann hald alle zu meim Bilder und Erzaehl abend kommen ;-)
Der Urlaub war zusammengefasst eine richtig geniale Zeit. Klar, vielleicht waere es gut gewesen, wenn wir zwei oder auch drei Stationen weg gelassen haetten um anderes intensiver anzuschauen. Andererseits war es auch gut, so vieles verschiedenes zu sehen. So viele Orte mit ihrem eigenen Flair und den vielen verschiedenen Mentalitaeten und Menschen denen man bei so einer Reise begegnet.
Besonders waren fuer mich Begegnungen mit drei Familien. EIne auf dem Weg nach Chennai, die warn wir ja dann auch besuchen (siehe "erste station"), mit der zweiten unterhielten Felix und ich uns ueber die ganze strecke des Bluemountain trail. Die warn nochmal moderner. Es arbeiten Frau und Mann. Und die frau hat sich sogar richtig aktiv am gespraech beteiligt. ich konnte sie ueber schwangerschaftsurlaub etc. fragen, war voll interessant, sowas bekommt man normal ja nicht raus. Die dritte familie haben wir schon am ende unseres Weihnachtsurlaub kennengelernt. Damals wurden wir zu ihnen eingeladen, fals wir mal nach Mumbai kommen. Und siehe da, ein paar anrufe genuegen und wir wurden einen nachmittag eingeladen. Rony schafft bei Airindia als FLugbegleiter, seine Frau als Pilotin (die erste Pilotin bei airindia), die war leider nicht da. Die beiden kinder sprechen auch fliessend englisch, die ganze familie unterhaelt sich nur auf englisch.... Warn aber glaub nicht ganz so gluecklich in einem super apartment im besten viertel mumbais zu wohnen (wir fuhren nur ein paar minuten, mit dem familieneigenen auto, zum haus von Sharu khan!!), tennis zu spielen und regelmaessig schwimmen zu gehen...dafuer aber kaum kinder zu haben zum spielen.
Sehr schoen fand ich die erfahrung am Ende wieder "Heim" zu kommen. Meine Maegnprobleme warn wie weggefehgt =) und ich haette nie gedacht, dass ich das doch etwas eintoenige centre essen sooo vermissen wuerde ;-)
Aber schon vorher, als wir nach ooty kamen, also wieder in Tamil Nadu waren hab ich mich gleich viel wohler gefuehlt. Bekannte schreiftzeichen und auch an die Mentalitaet der Menschen war bin ich inzwischen gewoehnt. Man muss bedenken dass Indien einen ganzen schonen teil der Groesse von Europa abdeckt, von einem bundesstaat in den anderen zu reisen ist wie in Europa in einen anderen staat zu kommen. VOn Deutschland nach Tschechien, nach Lettland, nach Daenemark, England, Belgien und zurueck ;-)
Ich bin dankbar fuer diesen Urlaub, dass ich die chance hatte so vieles mehr zu sehen, als Nagalapuram und ein was ich hald bis jetzt kennengelernt habe. Und trotzdem habe ich nur einen miniteil von Indien gesehen! Das land ist echt unendlich vielseitig und interessant. Ich weiss shcon jetzt, dass ich wiederkommen werde!!
8te und 9te Station: Ooty und Trichy
So Amazing!! Auf dem Weg nach Ooty fuhren wir mit dem Bus durch einen Wildpark (davon wimmelt es nur so in den Bergen Indiens). Gleich nach dem Anfang des Reservats sah ich einen richtig grossen Hirsch am Waldrand, nur 5 meter von der Strasse entfernt. Und spaeter, ein paar kilometer weiter das Beste: Ein richtiger, lebendiger Leopard am Strassenrand!! Der hat da gechillt und sich die Pfoten geleckt...sooo genial das sehen zu duerfen! War so perplex, dass ich s erst gar nicht gerafft habe =)
In Ooty angekommen haben wir uns mit Pauline getroffen, eine andere Frewillige. Sie blieb auch den naechsten Tag noch mit uns zusammen in ooty. Die Stadt an sich ist echt nicht sooo der Renner, man kann dem Reisefuehrer glauben=). Dazu kam, dass es mir schon vorher nicht so gut ging und es mich dann abends so richtig reingehauhen hat, mit Durchfall und Kotzen und so. In Indien eigentlich nichts besonderes, aber mich hats zum ersten mal erwischt und dann gleich so richtig. (ich war bis dahin die einzige, von den Freiwilligen, die noch nicht einmal richtig Durchfall hatte). Ja, auch das gehoert zu Indien dazu. Hab den naechsten Tag dann im Bett verbracht, dann gings wieder, auch wenn ich irgendwie bis zum Ende des Urlaubs nicht richtig Essen konnte und ein wenig malad war. Zuhause im Centre was das dann aber alles wie weggeblasen=)
AM zweiten tag in ooty fuhren wir mit der Blue Mountain bahn den Berg runter. Diese gehoert zum Weltkulturerbe. Auf halber strecke wird die Lock in eine original Dampflock gewechselt und es geht auf Zahnraedern sehr steil und schoen langsam den Berg runter. Unsere indischen mitreisenden fanden es sehr witzig, dass wir runter fahrn (3,5 stunden) um dann mit dem Bus wieder hochzufahren (2 stunden) =) . Manchmal sind die Europaeer schon verrueckt ;-)
Den Tag drauf gings dann glaub auch schon weiter....bin mir grad nicht so sicher. Auf jeden Fall verliessen uns Julia, Lena und Friedemann. Wir waren nur noch zu dritt: Caro, Felix und ich..so wie wir auch starteten. Alles ziemlich abgerundet.
Eigentlich wollten wir bis zum Ende des Urlaubs in ooty bleiben, so wars geplant. Aber es war soooo kalt, uns kams vor wie hoechstens 15 grad (im internet hiess es dann 20 grad). Wir warn die ganze zeit muede und es hat uns ziemlich mitgenommen. Trotzdem wars schoen mal wieder frische, staubfreie und kuehle morgenluft zu atmen!!
Wir beschlossen also kurzerhand noch eine letzte station anzuhaengen. Die entscheidungsfindung lief per Losverfahren und so fuhren wir noch nach Trichy, in den Osten Tamil Nadus. Dort konnten wir umsonst im Kirchen gaestehaus schlafen, weil felix da schonmal war. Sehr viel haben wir da auch nicht mehr gemacht, ausser im Einkaufscentre stundenlang auf unsere Pommes zu warten (bis wir dann als ersatz einen burger bekamen) und karten zu spielen. Was aber sehr witzig sein kann =)
Am zweiten, und letzten tag, schafften wir es aber uns noch einen Tempel auf einem felsen anzuschauen. Dieser ragt ueber der Stadt und man hat eine gaaaaanz schoene und weite aussicht. Nachts gings dann mit dem Zug nach Madurai, dort schliefen wir bis morgens in der wartehalle (auf dem Boden, so richtig indisch, ist fuer uns inzwischen alltag) und fuhren dann nach einem Fruehstueck mit dem Bus zurueck nach Nagalapuram. Felix und Caro blieben noch 2 Tage bei mir bevor sie dann zurueck an ihre Stellen fuhren.
Ein toller Abschluss (inklusive selbstgemachten, lecker gewuerzten pommes) fuer einen tollen Urlaub!!
In Ooty angekommen haben wir uns mit Pauline getroffen, eine andere Frewillige. Sie blieb auch den naechsten Tag noch mit uns zusammen in ooty. Die Stadt an sich ist echt nicht sooo der Renner, man kann dem Reisefuehrer glauben=). Dazu kam, dass es mir schon vorher nicht so gut ging und es mich dann abends so richtig reingehauhen hat, mit Durchfall und Kotzen und so. In Indien eigentlich nichts besonderes, aber mich hats zum ersten mal erwischt und dann gleich so richtig. (ich war bis dahin die einzige, von den Freiwilligen, die noch nicht einmal richtig Durchfall hatte). Ja, auch das gehoert zu Indien dazu. Hab den naechsten Tag dann im Bett verbracht, dann gings wieder, auch wenn ich irgendwie bis zum Ende des Urlaubs nicht richtig Essen konnte und ein wenig malad war. Zuhause im Centre was das dann aber alles wie weggeblasen=)
AM zweiten tag in ooty fuhren wir mit der Blue Mountain bahn den Berg runter. Diese gehoert zum Weltkulturerbe. Auf halber strecke wird die Lock in eine original Dampflock gewechselt und es geht auf Zahnraedern sehr steil und schoen langsam den Berg runter. Unsere indischen mitreisenden fanden es sehr witzig, dass wir runter fahrn (3,5 stunden) um dann mit dem Bus wieder hochzufahren (2 stunden) =) . Manchmal sind die Europaeer schon verrueckt ;-)
Den Tag drauf gings dann glaub auch schon weiter....bin mir grad nicht so sicher. Auf jeden Fall verliessen uns Julia, Lena und Friedemann. Wir waren nur noch zu dritt: Caro, Felix und ich..so wie wir auch starteten. Alles ziemlich abgerundet.
Eigentlich wollten wir bis zum Ende des Urlaubs in ooty bleiben, so wars geplant. Aber es war soooo kalt, uns kams vor wie hoechstens 15 grad (im internet hiess es dann 20 grad). Wir warn die ganze zeit muede und es hat uns ziemlich mitgenommen. Trotzdem wars schoen mal wieder frische, staubfreie und kuehle morgenluft zu atmen!!
Wir beschlossen also kurzerhand noch eine letzte station anzuhaengen. Die entscheidungsfindung lief per Losverfahren und so fuhren wir noch nach Trichy, in den Osten Tamil Nadus. Dort konnten wir umsonst im Kirchen gaestehaus schlafen, weil felix da schonmal war. Sehr viel haben wir da auch nicht mehr gemacht, ausser im Einkaufscentre stundenlang auf unsere Pommes zu warten (bis wir dann als ersatz einen burger bekamen) und karten zu spielen. Was aber sehr witzig sein kann =)
Am zweiten, und letzten tag, schafften wir es aber uns noch einen Tempel auf einem felsen anzuschauen. Dieser ragt ueber der Stadt und man hat eine gaaaaanz schoene und weite aussicht. Nachts gings dann mit dem Zug nach Madurai, dort schliefen wir bis morgens in der wartehalle (auf dem Boden, so richtig indisch, ist fuer uns inzwischen alltag) und fuhren dann nach einem Fruehstueck mit dem Bus zurueck nach Nagalapuram. Felix und Caro blieben noch 2 Tage bei mir bevor sie dann zurueck an ihre Stellen fuhren.
Ein toller Abschluss (inklusive selbstgemachten, lecker gewuerzten pommes) fuer einen tollen Urlaub!!
Montag, 7. Juni 2010
7 Station: Mysore
Nach der Ankunft am Bangalorer Flughafen gings auch gleich weiter mit dem Bus nach Mysore. Das Staedtchen liegt im suedlichen Karnataka und ist durch seine etwas hoehere Lage wirklich angenehm, was das Klima angeht.
Dort wurde unsere Gruppe auch durch Friedemann verstaerkt, der mit uns nach Mysore und spaeter auch nach Ooty kam.
Ich glaube wir waren 4 Tage in Mysore. In der ersten Nacht wurde natuerlich das Champions league finale angeschaut…die Depression bei den Jungs war dem entsprechend gross, also wurde am naechsten Tag erst mal ausgeschlafen (wie auch an den folgenden Tagen =). In Mysore gibt es einen Palast, der Sonntag abends ueber und unter mit Gluehbirnen beleuchtet wird (eine Stunde Beleuchtung kostet der Stadt 75 000 Rupien !!!). Sieht auf jeden Fall faszinierend aus. Leider warn wir zu spaet drann und durften nicht mehr aufs Gelaende. Zehn Minuten nachdem wir ankamen wurden dann auch die Lichter ausgemacht.
Einen Tag gingen Julia, Friedemann, Felix und ich ( die restlichen zwei kraenkelten) nach Shrirangapatnam (ich hoffe man schreibt es so =). Dort gibt es sehr viel alte Dinge zum anschauen. Und alles hat frueher mal dem Tipu Sultan gehoert. Der aber inzwischen nicht mehr lebt ;-) War ein schoener Tag.
Ansonsten haben wir in Mysore, den Palast auch noch bei Tage angeschaut, warn auf einem Basar, wo wir uns mit Duftoelen eindeckten (der Verkaeufer war einfach zuuu charmant, wir konnten nicht widerstehen) und haben eine Bierbar abgecheckt =) (da wurde bier in 2 Liter Kruegen ausgeschenkt).
Einen Abend machten Julia und ich uns spontan auf eine Disco zu suchen (wir hatten keine lust mehr auf Fernsehen) mussten dann aber feststellen, dass die im Reisefuehrer empfohlene Disco schon um 11 Uhr zu macht, wie auch alles andere in Mysore…ausser die Bier bar, die hat extra fuer uns bis halb 12 offen gehabt =D Joa, das Nachtleben ist in Indien eher maessig. Ausser vielleicht in den grossen staedten und Panaji. Aber auch da gibt es Sperrstunden und es werden irgendwann die rolllaeden runter gelassen, damit man von draussen nichts mehr sieht.
Achja, das darf ich natuerlich nicht vergessen. Einen Nachmittag haben wir die Seidenfabrik mysores angeschaut. Das war wirklich total interessant. Man durfte umsonst rein und die Mitarbeiter hatten voll Spass dabei uns in mehr oder weniger gutem Englisch zu erklaeren, was sie da machen. Wir wurden auch ueberall hin mitgeschlept oder durften auch alles anfassen, was auf den Schildern ausdruecklich fuer Besucher nicht erlaubt war. Aber was will man machen, wenn man so nett gebeten wird ;-)
Nachher warn wir noch im Fabrikladen. Leider sind Seidensarees ziemlich teuer. Ab 100 Euro aufwaerts. Sonst haett ich mir vielleicht einen gekauft, fuehlt sich schon toll an.
Ja und nach vier erlebnisreichen,aber auch entspannenden Tagen (die Jungs ham uns morgens immer Kaffe ans Bett gebracht, das muss einmal lobend erwaehnt werden) gings dann auch weiter in die Berge.
Dort wurde unsere Gruppe auch durch Friedemann verstaerkt, der mit uns nach Mysore und spaeter auch nach Ooty kam.
Ich glaube wir waren 4 Tage in Mysore. In der ersten Nacht wurde natuerlich das Champions league finale angeschaut…die Depression bei den Jungs war dem entsprechend gross, also wurde am naechsten Tag erst mal ausgeschlafen (wie auch an den folgenden Tagen =). In Mysore gibt es einen Palast, der Sonntag abends ueber und unter mit Gluehbirnen beleuchtet wird (eine Stunde Beleuchtung kostet der Stadt 75 000 Rupien !!!). Sieht auf jeden Fall faszinierend aus. Leider warn wir zu spaet drann und durften nicht mehr aufs Gelaende. Zehn Minuten nachdem wir ankamen wurden dann auch die Lichter ausgemacht.
Einen Tag gingen Julia, Friedemann, Felix und ich ( die restlichen zwei kraenkelten) nach Shrirangapatnam (ich hoffe man schreibt es so =). Dort gibt es sehr viel alte Dinge zum anschauen. Und alles hat frueher mal dem Tipu Sultan gehoert. Der aber inzwischen nicht mehr lebt ;-) War ein schoener Tag.
Ansonsten haben wir in Mysore, den Palast auch noch bei Tage angeschaut, warn auf einem Basar, wo wir uns mit Duftoelen eindeckten (der Verkaeufer war einfach zuuu charmant, wir konnten nicht widerstehen) und haben eine Bierbar abgecheckt =) (da wurde bier in 2 Liter Kruegen ausgeschenkt).
Einen Abend machten Julia und ich uns spontan auf eine Disco zu suchen (wir hatten keine lust mehr auf Fernsehen) mussten dann aber feststellen, dass die im Reisefuehrer empfohlene Disco schon um 11 Uhr zu macht, wie auch alles andere in Mysore…ausser die Bier bar, die hat extra fuer uns bis halb 12 offen gehabt =D Joa, das Nachtleben ist in Indien eher maessig. Ausser vielleicht in den grossen staedten und Panaji. Aber auch da gibt es Sperrstunden und es werden irgendwann die rolllaeden runter gelassen, damit man von draussen nichts mehr sieht.
Achja, das darf ich natuerlich nicht vergessen. Einen Nachmittag haben wir die Seidenfabrik mysores angeschaut. Das war wirklich total interessant. Man durfte umsonst rein und die Mitarbeiter hatten voll Spass dabei uns in mehr oder weniger gutem Englisch zu erklaeren, was sie da machen. Wir wurden auch ueberall hin mitgeschlept oder durften auch alles anfassen, was auf den Schildern ausdruecklich fuer Besucher nicht erlaubt war. Aber was will man machen, wenn man so nett gebeten wird ;-)
Nachher warn wir noch im Fabrikladen. Leider sind Seidensarees ziemlich teuer. Ab 100 Euro aufwaerts. Sonst haett ich mir vielleicht einen gekauft, fuehlt sich schon toll an.
Ja und nach vier erlebnisreichen,aber auch entspannenden Tagen (die Jungs ham uns morgens immer Kaffe ans Bett gebracht, das muss einmal lobend erwaehnt werden) gings dann auch weiter in die Berge.
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